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Desert Strike

Desert Strike logo

Dass Spiele von Amiga aufs Mega Drive konvertiert werden, ist immer noch häufiger als der umgekehrte Fall –dass die Umsetzung aber auch noch das Original übertrifft, hat überhaupt Seltenheitswert. Gratulation an Electronic Arts!

Desert StrikeDie Konsolenversion dieser actionreichen Kriegssimulation mit strategischen Spurenelementen war letztes Jahr einer der Knaller in den englischen Charts, bei uns wurde das Modul dagegen nie offiziell angeboten. Im Gegensatz zur TV-Berichterstattung über den wirklichen Golfkrieg konnte man bei der digitalen Neuinszenierung nämlich sehr wohl sehen, wie eigene und gegnerische Soldaten im MG-Feuer umkommen...

Auf dem Amiga präsentiert man uns (vermutlich aus Rücksicht auf die Sittenwächter der BPS) nun ein inhaltlich etwas entscharftes, dafür aber technisch verbessertes Desert Strike mit mehr Landschaftsdetails, einer äusserst lebensnähen Gerauschkulisse, etwas Sprachausgabe sowie deutlich schöneren Titel- und Zwischenmusiken. Was die nur leicht verfremdete Story angeht, erzählt das Intro vom grössenwahnsinnigen Tyrann Kilbaba, der ein kleines, aber reiches arabisches Nachbarland erobern will. Das ruft natürlich die Weltpolizei Amerika auf den Plan, die den Untergang des erdölabhängigen Abendlandes verhindern will. Die Verpflichtung von General Schwartzkopf war den Programmierem anscheinend zu teuer, also darf der Spieler in einen Apache-Kampfhubschrauber klettern und die Sache wieder ins Lot bringen.

Dafür werden im Hauptmenu zunächst mal die Arbeitsbedingungen festgelegt: Man kann den Begleitsound und die animierten Zwischensequenzen ein- oder ausschalten, den Steuerungsmodus (Joy, Maus, Tasten) festlegen und ein bereits erkämpftes Passwort eingeben. Ausserdem werden mehrere Copiloten mit S/W-Portrait und kurzem Steckbrief vorgestellt, deren Auswahl einen ge wissen Einfluss darauf hat, wie akkurat nachher geballert wird. Anschliessend folgt eine Einsatzbesprechung mit kurzer Erläuterung der Details der anstehenden Mission. Sind die Kriegsvorbereitungen abgeschlossen, startet man von einem flugzeugträger, der vor der gegnerischen Küste ankert, hinüber aufs Festland.

Desert Strike IntroHier erwartet den Retter der freien Welt ein leicht schräg von oben gezeigtes und in alle Richtungen scrollendes Kampfgebiet. Es empfiehlt sich, zur besseren Orientierung erstmal die Übersichtskarte aufzurufen, die nicht nur die feindlichen Ziele (blinkend) anzeigt, sondern überhaupt einen wahren Schatz an Informationen bereit stellt. Hier erfährt man, wie es um die Waffen-, Sprit- und Energievorrate des Helis bestellt ist und wie viele seiner ursprünglichen drei „Leben" noch übrig sind. Ausserdem kann man sich alle im Operationsgebiet herumlümmelnden Personen und Objekte auf der Karte zeigen lassen, von denen auch kurze Beschreibungen und „Gebrauchsanleitungen" vorhanden sind. Schliesslich enthält der kluge Kartenscreen noch eine Auflistung sämtlicher Aufgaben dieser Mission mit Angabe der bereits erledigten.

Zurück aufs Ölfeld der Ehre: Der erste Auftrag der ersten Mission besteht im Eliminieren von zwei gut bewachten Radarstationen. Mit Rambo-Methoden ist jedoch kein Blumentopf zu gewinnen, überlegtes Vorgehen ist angesagt. Ein Grund dafür sind die knapp bemessenen Spritvorrate, die es unumgänglich machen, regelmässig Tankstopps einzuplanen, damit der Motor nicht in den Hungerstreik tritt. Deshalb muss man seine Route so legen, dass der fliegende Indianer immer recht zeitig zu einem der Reservoirs mit Benzinfassern kommt, die er per Seilwinde an den Haken nimmt. Genauso kann man sich die (feindlichen) Waffenvorräte angeln, was ebenfalls überlebensnotwendig ist, weil sonst die Munition vielleicht gerade im entscheidenden Moment ausgeht. Denn wie üblich hat man von den relativ unwichtigen MG-Patronen reichlich an Bord, während die leistungsfähigen Hydra- und Hellfire Raketen (mit Zielsuchfunktion) nur in geringen Stückzahlen vorhanden sind…

Amiga Joker HitSobald die Radarstationen erledigt sind, kommt das Kraftwerk dran, anschliessend stehen zwei Flugplätze und das Kommandozentrum des Gegners auf der Abschussliste. Hat man auch den ganzen Krempel in Schutt und Asche gelegt, muss noch ein Agent befreit werden, dann ist die erste der insgesamt vier Missionen geschafft und man darf zurück zum Flugzeugtrager. Nach diesem Schema geht's weiter, nur dass man später halt biologische und chemische Waffen fabriken, Scud-Stationen und dergleichen zerstört, durch geschickt gesprengte Locher einen Gefangnisausbruch ermöglicht oder UN-Inspektoren heimholt. Theoretisch ist man dabei übrigens nicht an die vorgegebene Reihenfolge der einzelnen Aufgaben innerhalb einer Mission gebunden - praktisch sollte man sich schon daran halten, da die Geschichte sonst irrsinnig schwer wird. Eine Ausnahme davon bilden lediglich die überall im Kampfgebiet verstreuten Kriegsgefangenen, die man jederzeit via Strickleiter retten kann und sollte, wofür sie sich mit Energiepunkten revanchieren, die den Schutzschild des Helikopters verbessern.

Wie eingangs erwähnt, hat sich Electronic Arts mit der Präsentation viel Mühe gegeben, das Ergebnis sind vier verschiedene, liebevoll mit kleinen Details ausgestattete und ziemlich flüssig scrollende Grafiklandschaften in bis zu 64 Farben, eine gelungene Sounduntermalung und die astreine Steuerung - den Maus-Kampf vielleicht mal ausgenommen. Das alles gilt bereits fur den 500er, am A1200 lauft die Geschichte sogar noch etwas schneller und sanfter. Aber das Aufregendste an Desert Strike ist und bleibt das Realo-Gameplay, an dessen erschreckende Faszination sich auch in der „braveren" Fassung nichts geändert hat. Ob er sich darauf einlassen will, muss wohl jeder Bildschirm-Pilot für sich selbst entscheiden. (C. Borgmeier)

Amiga Joker, Mai 1993

DESERT STRIKE
(ELECTRONIC ARTS)
ACTION - SIMULATION
85% Amiga Joker
GRAFIK
MUSIK
SOUND-FX
HANDHABUNG
DAUERSPASS
78%
82%
78%
80%
84%
87%
FÜR GEÜBTE
PREIS DM 89,-
SPEICHERBEDARF
DISKS/ZWEITFLOPPY
HD-INSTALLATION
SPEICHERBAR
DEUTSCH
1 MB
3/JA
NEINJA
PASSWÖRTER
ANLEITUNG

 

hinzugefügt: September 11th 2014
Magazin: AJ
Punkte: 1  
Hits: 712
Sprache: german


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