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September 28, 2001

Zool

 

Zool 1 logo

Gremlin hat sich in fernen Dimensionen umgesehen und einen drolligen kleinen Plattform-Ninja entdeckt – flugs wurde das eigenwillige Kerlchen in den Amiga-Orbit gebeamt, wo es jetzt der Konsolen-Konkurrenz das Fürchten lehren soll!

Keiner darf sagen, die Company aus Sheffield würde sich auf ihren Erfolgen ausruhen: Nachdem Gremlin zunächst die Motorsportfans mit Megahits wie "Super Cars" und "Lotus Turbo Challenge" begeisterte und dann mit "Plan 9 from Outer Space" einen intergalaktischen Großangriff auf die Lachmuskeln der Abenteurer startete, soll Zool nun die Amiga-Plattformen im Sturm erobern. Aber kann so ein Dimensions-Ninja auch gegen alteingesessene Jump & Run-Veteranen wie Nintendos Klempner oder Segas schnellen Igel bestehen?

Das erforderliche Knuddel-Potential, um gegen "Mario" und "Sonic" anzutreten, bringt Zool jedenfalls mit, denn das eigenwillige Figürchen mit der grünen Hautfarbe, dem schwarzen Dress und der roten Ninja-Maske sieht schon irgendwie entzückend aus. Zudem kann der Gute hüpfen wie ein Karpfen und klettern wie eine Gemse; er schießt schneller als John Wayne, und wo er hinhaut, hat auch ein Claude Van Damma nix mehr zu melden! Diese und noch ein paar weitere Kunststückchen führt Zool in sieben thematisch unterschiedlichen Plattform-Welten vor, die nochmals in je drei Abschnitte unterteilt sind – nach Adam, dem Riesen, mach das insgesamt 21 abwechslungsreiche Level. Wo der anständig groß gezeichnete Held auch hinkommt, trifft er auf schön gestaltete Hintergründe (bei vollem PAL-Screen) und originelle Gegner, außerdem wartet natürlich pro Welt ein bösartiges Schlußmonster. Aber zuerst wartet mal ein optionsreiches Hauptmenü...

Hier darf man zwischen drei Schwierigkeitsstufen wählen, sich seine Soundbegleitung aussuchen (Rock, Green, Rave, Funk oder FX pur), die Spielgeschwindigkeit dem persönlichen Geschmack anpassen und entscheiden, ob man mit bis zu fünf Continues ins Rennen gehen will. Sind alle Würfel gefallen, landet Zool per Druck auf den Feuerknopf im Alptraum eines verfressenen Konditors, der sogenannten"Sweet World". Der Weg führt über Rampen aus Lebkuchen, vorbei an Riesenlollies und einem Meer von Smarties. Bei Horizontalscrolling werden herumwatschelnde Zuckerstangen und fliegende Bonbons auf's Korn genommen, auch die leckern Extras sollte man nicht verschmähen. Da gibt es so das Übliche wie Smartbombs und Supersprünge, aber besonders gut geschmeckt hat uns ein Doppelgänger, der dem Original wirklich alles nachtut! Irgendwann verdunkelt sich dann der Screen ziemlich abrupt, und der Amiga schnaufelt den nächsten Abschnitt in den Speicher. Als Höhepunkt der Leckerschrecker wartet noch ein garstiges Süßigkeiten-Monster, ehe der Spaß in der "Music World" weitergeht.

Zool 1Ist auch der Kampf gegen diverse Instrumente, wildgewordene Kopfhörer, Microphone, CDs und Kasseten gewonnen, tritt man gegen allerlei Werkzeug wie Bohrer und Hämmer an, etwas später macht man in der "Fruit World" mit explodierenden Radieschen, Killer-Karotten und anderem Grünzeug Bekanntschaft. Es folgen Abenteuer am Rummelplatz, in der "Shoot 'em up World" und schließlich im Spielzeugland. Überall gilt es, vertrackten Hindernissen auszuweichen (manche können auch einfach weggeballert werden), Seile oder Leitern zu erklimmen und steile Wände zu überwinden. Das tut Zool, indem er sich in die Luft wirbelt, ander Wand festkralt und dann weiterwirbelt – mit derselben Kreiseltechnik können auch Gegner ausgeschaltet werden. Mit unschönen Problemen hat man dabei kaum zu kämpfen, denn die Steuerung ist fein abgestimmt, die illustre Feindesschar verhält sich sportlich fair, und das durchdachte Leveldesign wird kaum je von lenken Stellen getrübt.

Keine Frage, Zool is ein brillantes Plattformgame! Vom Spielfeeling her erinnert es stark an Segas Kult-Igel "Sonic the Hedgehog", und auch die Präsentation bietet all das, was die Konsolen so populär gemacht hat: Die Grafik ist kunterbunt und vielfältig gezeichnet, Freund und Feind wirken eher auf liebenswerte Art witzig als brutal (genau, wie es auch die Eltern gerne sehen...). Die Animationen sind durch die Bank sehr ordentlich, die des ulkigen Hauptdarstellers sogar ganz ausgezeichnet; lediglich das Scrolling konnte bei unserem Presse-Testmuster noch nicht voll überzeugen, aber daran will Gremlin bis zur Endversion noch feilen. Was den Sound betrifft, können die Jungs ihre Feile getrost wegpacken, denn die Musik ist ebenso abwechslungsreich wie mitreißend, und die Effekte gehen auch voll in Ordnung.

Wird Zool also über kurz oder lang wirklich und wahrhaftig den gleichen Kultstatus erlangen wie Mario, Sonic und Konsorten? Vermutlich eher nicht, dazu hat Germlin zu wenige wirklich neue Ideen in das Spiel gepackt – es ist vielmehr ein rundum gelungener Mix aus bereits bekannten Features. Deshalb hat es auch für einen Joker-Hit nicht ganz gelangt, aber für einen der besten Plattform-Hüpfer am Amiga langt es bei dem Alien-Ninja allemal dicke! (C. Borgmeier)

Amiga Joker, Oktober 1992

ZOOL
(GREMLIN)
JUMP & FUN
83%
"GUT GEHÜPFT"
Amiga Joker
GRAFIK
ANIMATION
MUSIK
SOUND-FX
HANDHABUNG
DAUERSPAß
87%
84%
87%
81%
80%
82%
VARIABEL: 3 STUFEN
PREIS NOCH OFFEN
SPEICHERBEDARF
DISKS/ZWEITFLOPPY
HD-INSTALLATION
SPEICHERBAR
DEUTSCH
512 KB
2/NEIN
NOCH OFFEN
NOCH OFFEN
ANLEITUNG

 

hinzugefügt: May 11th 2013
Magazin: AJ
Punkte: 1  
Hits: 1089
Sprache: german


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